23.3.2020 – Tag 1 der 2. Corona-Woche

Natürlich ist auch die Cantastrophe von den Maßnahmen zur Abwendung einer Corona-Katastrophe betroffen. Mehrere von uns arbeiten in medizinischen Berufen; allen ist klar, dass nur Abstandhalten hilft, eine Weitergabe des Virus mit schweren Folgen für gefährdete Mitmenschen und das Gesundheitssystem zu verhindern. Wir proben coronabedingt schon seit Anfang März nicht mehr. Gottseidank sind – zumindest bislang – alle wohlauf.

Unsere Auftritte und weitere Aktivitäten liegen auf Eis. Dabei hatten wir für dieses Jahr eine Menge geplant: Einen Auftritt zugunsten der Kana Suppenküche, Mitwirken bei Klangvokal und noch mehr.

Gestern teilte Chorleiter Kleinschmidt mit, dass der Konfirmationsgottesdienstes der Lydia-Gemeinde am 26. April, den wir begleiten wollten, zunächst verschoben wurde. Ein Ersatztermin steht noch nicht fest.

Wann wir wieder für und mit anderen singen, weiß natürlich auch keiner, auch nicht, wann wir wieder zusammen proben dürfen. Viele von uns machen im wahrsten Sinne des Wortes Haus-Musik; man hört auch von „der Mond ist aufgegangen“ auf Blockflöten und Beethoven mit Geige und Querflöte in Gärten und auf Balkonen. Aber das ist nichts gegen Soprantenorbassalt live und in Farbe. Uns allen fehlt das gemeinsame Singen. Proben per Skype haben wir mangels Knowhow und Equipment nicht hinbekommen.

Einzig Tobias Schneider, unser Pianist, durfte sich in die abgeschlossene Markuskirche schleichen und hat dort ein Video aufgenommen.

Man dann ein bisschen so tun, als wäre man ganz in echt dabei.
Wenn ich es richtige verstanden habe, macht er das jetzt öfter. Man kann ihn bei YouTube abonnieren, dann verpasst man nichts.

Bleibt alle gesund!
Ortrud

Alles Gute für 2020

Cantastrophe wünscht allen Frohe Weihnachten gehabt zu haben und alles Gute für den Weg durch’s neue Jahr.

Führe die Straße, die Du gehst
immer nur zu Deinem Ziele hin.
Hab, wenn es kühl wird warme Gedanke
und den vollen Mond in dunkler Nacht.
Und bis wir uns wiedersehen,
halte Gott Dich fest in seiner Hand.

Wie viele Wege geht man nicht im Laufe eines Jahres.
Alltägliche ohne viel Tamtam und automatisch, fast nebenbei.
Andere bei Kaiserwetter durch Feld, Wald und Flur mit guten Freunden, gute Laune und eine Flasche Ouzo im Rucksack. „Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste, was es gibt……..“.
Manche alleine, um den Weg zu sich selbst oder der Welt zurückzufinden.
Manche kerzengerade, triumphierend: „Ha, dem hab ich’s aber gegeben!“
Manche, oft die richtig schweren, alleine – auch wenn andere nebenher gehen.

Wir wünschen Euch, dass Ihr Euch auf jedem Wegstück an oder noch besser: in der Hand gehalten fühlt.

Neujahrsempfang der Lydia-Gemeinde

Wir möchten an dieser Stelle auf den Neujahrsempfang der Lydia-Gemeinde hinweisen. Denn wir freuen uns darauf, uns dabei zusammen mit der Gemeinde für das neue Jahr warm zu singen. Der Neujahrsempfang beginnt mit dem Gottesdienst am 12. Januar 2020 um 10 Uhr in der Markuskirche.

Bis dahin wünscht Cantastrophe allen Besuchern dieser Seite ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2020.

Unsere kleine Adventstour 2019

In den Städtischen Kliniken

In den Städtischen Kliniken stand für uns ein schöner weißer Flügel im Durchgang zwischen Haupt- und Hintereingang bereit. Es kamen viele Leute durch und gingen wieder – weiter durch. Einige wurden auch durchgeschoben; einer war gerade auf dem Weg in den Himmel. Vielleicht hat der uns ja auch gehört – es würde uns freuen. Ansonsten waren es nicht so viele, die uns zugehört haben. Aber das machte nichts. Wir haben trotzdem gerne dort gesungen. Und nach eigener Überzeugung auch gut.

Im Erna-David-Haus

Singen macht Spaß. Das hat uns unser Besuch im Erna-David-Haus wieder einmal bestätigt. Wobei den Mitsingern die irischen Weihnachten („nee, Englisch kann ich nich“) weniger Spaß machten. Da waren leise rieselnder Schnee und süß klingende Glöckchen schon schöner, für manche sogar sehr schön. Quasi außerhalb der Saison ließen wir auf besonderen Wunsch bei Capri die rote Sonne im Meer versinken. Ob das tatsächlich allen gefallen hat, ist nicht bekannt. Aber zum kräftigen Mitsingen war es geeignet.

Im Hospiz am Ostpark

Mit Kaffee und Plätzchen haben uns die MitarbeiterInnen im Hospiz am Ostpark empfangen. Einige der Gäste haben uns zugehört, für andere war es zu anstrengend. Dank seines großen Repertoires und seines Improvisationstalentes konnte Tobi, unsere „Tastenfachkraft“ ( Zitat HaPe) auch hier Sonderwünsche erfüllen und etwas Jazziges spielen.

Insgesamt war es für den Chor ein schöner Tag. Andere Einrichtungen, die uns Gelegenheit für einen Auftritt geben möchten, dürfen gerne Kontakt mit uns aufnehmen.

(Text: Ortrud)